Gemeinde Gössenheim und Sachsenheim mit Wappen



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© 2016 Johannes Schmelz Verwaltungsgemeinschaft Gemünden a. Main


 

Die Geschichte der Gemeinde Gössenheim (hier geht es zur Beschreibung des Gemeindewappens Gössenheim)

 

Kurzer historischer Rückblick

 

Bereits zu Anfang des 7. Jahrhunderts war die Main- und Werngegend dem Merowingerreich unterworfen und fränkische Siedler hatten sich in großer Anzahl hier festgesetzt. So mischte sich im Werntal alemannische, thüringische, warnische und fränkische Bevölkerung.

 

Die erste urkundliche Erwähnung von Gössenheim datiert aus den Jahren 779/780 des Klosters Echternach im heutigen Luxemburg, denn es war seinerzeit Eigentum des dortigen Benediktinerklosters.Kart-Gössenheim-779

 

Mit der Erbauung der Homburg im Jahre 1031 kam Gössenheim in den Besitz der Grafen von Hohenberg. Durch Erbfolge ging es 1381 an den Grafen von Bickenbach über. 1469 wurde der Ort mit der Homburg und den umliegenden Ortschaften an das Hochstift Würzburg verkauft.

 

Gössenheim bildete bis maximal 1819 ein bewehrtes Dorf, dessen Ortskern durch die auch heute noch teilweise erhaltene Ringmauer umgeben und nach Osten, Norden und Westen gesichert war. Gössenheim liegt heute an der Bundesstraße B 27 zwischen Karlstadt und Hammelburg und gehört zum Nahbereich des Unterzentrums Gemünden in der Region Würzburg.

 

Das Wahrzeichen von Gössenheim stellt die mächtige Burgruine Homburg dar, angeblich die zweitgrößte Ruine der Bundesrepublik ihrer Art nach dem Heidelberger Schloss. Weit über die Grenzen der näheren Umgebung hinaus bekannt ist das seit 1927 am Pfingstmontag stattfindende Sängerfest auf der Homburg, das Besucher aus nah und fern anzieht. Auch der aus den Reben der neuen Weinberge gewonnene Wein trägt den Namen der Burgruine, nämlich "Gössenheimer Homburg"

 

- Verkürzte Urkundenabschrift des Jahres 779/780

 

- Lesbare mittellateinische Abschrift der stark verkürzten Original-Urkunde aus dem Jahr 779 oder 780

 

- Urkundenabschrift aus dem Jahr 1222

 

- Mittellateinische Übersetzung und Deutung des Dr. Camillus Wampach von 1930

 

- Sehenswürdigkeiten Stadt Echternach

 

- Blick auf die Stadt Echternach und Lage der Stadt

 

- Urkunde über die “Schenkung”  von Gesamt-Gössenheim des Kloster’s Echternach an das Kloster Fulda

   (Bilddatei © Hessisches Staatsarchiv Marburg)

 

- Lesbarer mittellateinscher Originalext der Pergamenturkunde

 

- Originaltext: Furt (Fürth bei Nürnberg)

 

 

 

Dieses kleine Denkmal, das heute am Anwesen Hauptstraße 47 zu finden ist, zierte 1785 das "Äußere Tor", das noch vor 1845 abgerissen wurde. Das "Äußere Tor" stand damals dort am östlichen Dorfausgang, Höhe heutiges Bürgerhaus, kurz vor der Straße "Hinterm Dorf" und war Teil der dörflichen Wehrmauer. Da an der heutigen Stelle des Bürgerhauses/Feuerwehrhauses ein Friedhof geschaffen wurde, war das Torhaus überflüssig.

 

 

Alte Lagepläne der Gemeinde Gössenheim: (Quelle: Landesamt für Geoinformationen Bayern)

 

 

Weiterweitere Uraufnahmen der Gemeinde Gössenheim ab 1839 (pdf-Datei ca. 9 MB)

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